Spielendes Kleinkind vom Zug erfasst


Köln (BF) – Schwer verletzt hat ein zweijähriger Junge, der am Volkhovener Bahndamm spielte, den Kontakt mit einer schnell fahrenden Regionalbahn überlebt. Feuerwehr, Rettungsdienst, Bundes- und Landespolizei sperrten die Bahnstrecke für zwei Stunden.

Um 18:07 Uhr meldeten der Vater und zeitgleich die Deutsche Bahn einen Personenunfall an der Regionalbahnstrecke bei Volkhoven. Sofort entsandte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Rettungsdienst und Feuerwehr-Facheinheiten. Die ersten Einsatzkräfte fanden ein erschrockenes Elternpaar mit ihrem zweijährigem verletzten Sohn am Pescher Holzweg und eine Regionalbahn mit 200 Passagieren weiter nördlich vor. Die Eltern gaben an, ihren Sohn verletzt am Fuße des Bahndamms vorgefunden zu haben.

Der Rettungsdienst untersuchte das Kleinkind und behandelte Arm- und Kopfverletzungen. Der schwerverletzte Junge wurde mit seinen Eltern ins Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr betreute und befragte den Lokführer. Sie organisierte die Betreuung der Fahrgäste und suchte den Gleisbereich ab, da zunächst nicht auszuschließen war, dass ein anderes Kind Kontakt mit der 140 Stundenkilometer fahrenden Regionalbahn gehabt hatte. Zur Streckenkontrolle wurden auch ein Hubschrauber des Rettungsdienstes und ein Suchhubschrauber der Bundespolizei eingesetzt.

Durch Kombination der Such- und Ermittlungskenntnisse konnten Feuerwehr und Polizei den Unfallhergang rekonstruieren und andere Verletzte als das Kleinkind ausschließen.

Der Einsatz war nach zwei Stunden beendet. Im Einsatz war der Löschzug Chorweiler, unterstützt durch Einheiten aus Weidenpesch, der Rüstzug Weidenpesch und der Rettungsdienst aus Chorweiler, Esch und Ehrenfeld – mit dem Führungsdienst und Rettungshubschrauber 14 Fahrzeuge und 36 Einsatz- und Führungskräfte.

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