Spektakulärer Verkehrsunfall in Karlsruhe – vier Verletzte


Karlsruhe (pol) – Ein 20-jähriger Autofahrer kollidierte Mittwochnacht in Karlsruhe beim Verlassen der „runden Kreuzung“ der B 10 in Richtung Wolfartsweierer Brücke mit einem Radfahrer, hob über die Bordsteinkante des Fahrbahnteilers ab und flog gegen eine Litfasssäule.

Den ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei Karlsruhe nach war der junge Mann vom Mendelssohnplatz kommend auf der Ludwig-Erhardt-Allee mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Bei seiner Fahrt nötigte er zumindest einen Autofahrer durch dichtes Auffahren zu einem Fahrstreifenwechsel.

Als er an den Oststadt-Kreisel gelangte, querte er die Fahrspuren und erfasste einen Radfahrer, der zeitgleich die kombinierte Rad- und Fußgängerfurt bei Rotlicht passierte. Durch den wuchtigen Zusammenprall flog der 25-jährige Radler über zwei Fahrspuren hinweg zwischen Ampelmasten und Bordsteinkante auf den Grünstreifen. Das Fahrrad wurde etwa 20 Meter weit weggeschleudert.

Der Pkw-Fahrer verlor nun vollends die Kontrolle über das Fahrzeug, hob über die Bordsteinkante des Mittelstreifens ab und prallte in mehr als zwei Meter Höhe gegen eine Werbesäule. Das Fahrzeug wurde dann nach rechts abgewiesen und kam nach 15 Metern Flug auf dem Mittelstreifen zum Stillstand.

Bei dem Unfall erlitt der Radfahrer schwere Beinverletzungen. Die 17-jährige Beifahrerin zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Beide wurden von Rettungsteams in Kliniken gebracht. Der 20-jährige Autofahrer und ein 21-jähriger Mitfahrer, der im Fond saß, wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehr als 12.000 Euro. Die Wolfartsweierer Straße war an der Unfallstelle für drei Stunden gesperrt.

Insgesamt waren zwei Notärzte, drei Rettungswagen und die Berufsfeuerwehr im Einsatz.

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