Sparkassen-Sanis reanimierten erfolgreich


Hamburg (rd.de) – Gegen 14 Uhr brach gestern ein 52-jähriger Mann vor der Hamburger Sparkasse am Adolphsplatz bewusstlos zusammen. Der Vorfall wurde von einer Mitarbeiterin der Hamburger Sparkasse beobachtet. Sie rief sofort den Rettungsdienst; der Filialleiter begann sofort mit der HLW. Ein Frühdefi der Haspa wurde zum Notfallort nachgeführt.

Von weiteren Passanten wurde der Vorfall ebenfalls beobachtet, die sich ihrerseits beim Pförtner der Bank meldeten. Die HypoVereinsbank verfügt über Mitarbeiter, die sich im Sanitäts- und Rettungsdienst engagieren und somit verschiedene Qualifikationen (bis zum RA) mitbringen und dieses Wissen auch in Notfällen im Hause zur Verfügung stellen. Entsprechend ist in der Bank ein gut eingeführtes Notrufsystem mit FME installiert (vgl. Rettungs-Magazin, Ausgabe 6/2007).

So wurden acht hauseigene Sanitäter – ebenfalls mit Frühdefi ausgerüstet – zum Notfall dazugerufen. Gemeinsam mit dem eingetroffen RTW der BF Hamburg lief dann eine suffiziente Reanimation ab. Der Patient konnte trotz verschiedentlicher Defibrillationen und medikamentöser Therapie vor Ort aber nicht stabilisiert werden, sodass der Patient unter laufender Reanimation in einer gemischten Besatzung BF Hamburg (RTW/NEF) und Sanitäter der Betriebsmedizin der HypoVereinsbank ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort erlangte er dann einen stabilen Sinusrhythmus. Heute Vormittag konnte er extubiert werden.

Die Ersthelfer der Haspa werden durch den Betriebsmedizinischen Dienst der HypoVereinsbank (KIT) psychologisch begleitet.

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