Sparkassen-Giro war große logistische Herausforderung


Münster (Malteser) – Eine positive Einsatzbilanz nach Abschluss des Sparkassen Münsterland Giros 2009 ziehen die Malteser und Johanniter, die gemeinsam unter der Gesamteinsatzleitung der Berufsfeuerwehr Münster den Sanitätsdienst im Stadtgebiet sichergestellt haben. Bei den Profis lief alles glatt und ohne Hilfeleistungen ab.

Nicht ganz so sturzfrei ging es bei den Amateuren zu. „Insgesamt 35 Radsportler der Jedermann-Rennen mussten von den Ärzten und Sanitätern versorgt werden, elf Sportler mussten zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser gefahren werden“, so Christian Jabs von den Maltesern.

„Bei den Amateuren ist das absolut im grünen Bereich“, so Bernhard Wessels, Gesamteinsatzleiter der Berufsfeuerwehr Münster, „vor allem, wenn man bedenkt, dass sie auch über 40 km/h drauf haben.“

Die Zusammenarbeit zwischen der Gesamteinsatzleitung in Münster und der Kreisleitstelle im Kreis Warendorf, so Bernhard Wessels weiter, hätte sehr gut funktioniert.

Insgesamt war der Sparkassen Münsterland Giro eine große logistische Herausforderung für die Berufsfeuerwehr und die beiden Hilfsorganisationen. Sieben Rettungs-, zwei Kranken- und ein Notarzteinsatzfahrzeug besetzten sie. Hinzu kamen noch acht Sanitäter der Malteser auf Motorrädern mit Notfallrucksäcken. 39 Malteser und Johanniter waren insgesamt im Einsatz.

„Nicht vergesssen dürfen wir die zusätzlichen 40 Helfer der  Malteser-Feldküchen aus Münster, Telgte, Bocholt und Recklinghausen, die für 3.500 Radsportler und Giro-Helfer Bolognese-Nudeln auf dem Hindenburgplatz kochten – al dente“, wie Christian Jabs unterstreicht.

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