Solingen: Rettungsdienst kommt nicht zur Ruhe


ASB-Solingen_580Solingen (rd_de) – Nach der Neuvergabe des Rettungsdienstes in Solingen im Sommer 2016 sorgt das Thema nach wie vor für Schlagzeilen.

Unter der Überschrift „Eine einzige Enttäuschung“ schilderte die „Rheinische Post“ am Donnerstag (02.02.2017) in einem Kommentar, dass der ASB-Regionalverband Bergisch Land bislang offenbar keinen angemessenen Standort in der Stadt präsentieren kann. In der Ausschreibung soll gefordert worden sein, dass die Hilfsorganisation als neuer Leistungserbringer zum 1. Februar 2017 einen eigenen Standort in Solingen nachzuweisen hätte (wir berichteten).

Nach dem Zeitungsbericht scheint den Samaritern dies derzeit nur bedingt möglich zu sein. Es handele sich um einen teilweisen Containerbau, der sich zudem nicht im vereinbarten Bereich befände. Es entstehe der Eindruck, „die Samariter seien ihrer Aufgabe organisatorisch nicht gewachsen“, heißt es in dem Kommentar.

Die Vergabe des Rettungsdienstes im vergangenen Jahr hatte dazu geführt, dass der Malteser Hilfsdienst seine Mitarbeit im Rettungsdienst der Stadt einstellen musste. Außerdem trat Falck auf den Plan, da nach Ansicht des Unternehmens die Ausschreibung ungerechtfertigt private Anbieter ausgeschlossen hätte (wir berichteten).

(03.02.2017; Symbolfoto: Markus Brändli)

3 Responses to “Solingen: Rettungsdienst kommt nicht zur Ruhe”

  1. ASB Bergisch Land on Februar 3rd, 2017 21:45

    Hallo zusammen,
    es gibt auch Berichte, die eine andere Sichtweise als die der RP erlauben. Bitte auch diese Berichte lesen. Im Übrigen ist jeder Solinger Bürger eingeladen, sich die neue Wache 6 anzusehen.

    https://solingenmagazin.de/asb-nimmt-neue-rettungswache-6-in-betrieb/

    http://www.blaulicht-solingen.de/rettungswache-an-der-loehdorfer-strasse-eroeffnet/

  2. Jupp Schmitz us Kölle on Februar 9th, 2017 21:33

    Schönen guten Tag,

    traurig/ unprofessionell wirkt aber die Darstellung der Repräsentanten des ASB auf den verlinkten Fotos durch den „Koordinator“ oder „Wachleiter“ oder „wie auch immer“. Kapuzenshirt und Jeans wirken wirklich „hoch professionell“….

    Mussten nicht 2 RTW für den Spitzenbedarf zur Verfügung stehen?!?

    Es grüsst herzlich und weiter die wetzenden Klingen in der Klingenstadt mit 18,8 Meter Abstand beobachtend

    Jupp Schmitz us Kölle

    PS: Darf ich fragen, wer das Sachverständigen Gutachten zu den knapp 19 m gemacht hat?

  3. Freidenker on Februar 13th, 2017 10:54

    Das gibt es nur im Rettungsdienst……….ernüchternd

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