Soldaten verunglücken beim Rafting auf der Ammer


Saulgrub (pol) – Angehörige der Natoschule in Oberammergau waren am Samstag in ihrer Freizeit mit mehreren Schlauchbooten auf der Ammer unterwegs. Das Boot kenterte und eine Person ertrank.

Am Samstagvormittag war eine zehnköpfige Gruppe der Natoschule von Oberammergau mit mehreren Raftingschlauchbooten zu einer Bootsfahrt auf der Ammer aufgebrochen. Sie setzten ihre Boote beim E-Werk ins Wasser. Etwa 500 Meter weiter flussabwärts bei Scheibum (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) kenterte eines der Boote aus bisher ungeklärten Gründen. Ein 38-jähriger US-Amerikaner wurde unter Wasser gezogen, obwohl er mit einer Schwimmweste und Neoprenanzug ausgerüstet war. Er konnte nur mehr tot geborgen werden.

Am Unfallort waren Wasserwacht-Einheiten aus Saulgrub, Uffing, Seehausen und Greinau, ferner Kräfte des Rettungsdienstes aus Steingaden und ein Notarzt. Unterstützt wurden die Hlefer unter anderem durch einen Polizei- und zwei Rettungshubschrauber.

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