Siebenjähriger wird aus Pkw geschleudert


Esslingen (rd.de) – Auf der B 27 im Kreis Esslingen kam es am Mittwochabend zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem ein siebenjähriges Kind getötet wurde. 

Die Familie war mit ihrem Pkw Richtung Tübingen unterwegs, als der 37-jährige Vater ca. 300 Meter nach dem Aichtalviadukt vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und eines Fahrfehlers ins Schleudern geriet. Auf der Böschung prallte das Fahrzeug mit der rechten Heckseite gegen einen Baum und kam erst nach weiteren  200 bis 300 Metern zum Stehen. Der nicht angeschnallte Junge auf der Rückbank wurde hierbei aus dem Fahrzeug geschleudert und prallte mit dem Kopf gegen die Mittelleitplanke.

Beherzte Ersthelfer brachten das Kind auf die Standspur und begannen mit den Sofortmaßnahmen. Die eintreffende NEF-Besatzung führte diese dann unter ungünstigen äußeren Bedingungen (Dunkelheit, nasse, teilweise glatte Fahrbahn, Temperatur – 9°, Schnee) weiter.

Sofort nach dem Eintreffen des RTW wurde das zwischenzeitlich intubierte Kind in den RTW gebracht. Erst hier wurde das Ausmaß  der schweren Kopfverletzungen sichtbar, sodass der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Weitere Verletzungen waren nicht festzustellen.

Die Betreuung der unter Schock stehenden Eltern wurde  vom Notfallnachsorgedienst übernommen. An dem Unfallwagen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Tübingen voll gesperrt werden, der Verkehr wurde über die B312 umgeleitet.

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