Sieben Verletzte durch Verpuffung bei Schweißarbeiten


Sengenthal (pol) – Gesterm Nachmittag kam es zu einer Verpuffung in einer Fertigungshalle für Stahl- und Anlagenbau. Sieben Arbeiter wurden verletzt, zwei von ihnen erlitten schwere Verbrennungen.

Gegen 13.30 Uhr ereignete sich die Verpuffung, als Angehörige eines im Raum Stuttgart ansässigen Subunternehmens mit Schweißarbeiten an Stahlträgern befasst waren. Dabei zogen sich zwei Männer im Alter von 30 und 53 Jahren schwerste Verbrennungen an Gesicht und Atemwegen zu. Sie wurden in Spezialkliniken nach Nürnberg und Murnau verbracht.

Fünf weitere Arbeiter im Alter von 19 – 41 Jahren erlitten Knalltraumata, verursacht durch die Verpuffung. Sie brachten Rettungsdienste in ein Krankenhaus der Umgebung.

Der an dem Gebäude entstandene Sachschaden liegt bei ca. 25.000 Euro.

Noch unbekannt ist wie es zu der Verpuffung kommen konnte, dazu laufen die Ermittlungen der Kripo. Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamtes und der Berufsgenossenschaft sind in diese mit eingebunden. Heute wird ein Spezialist des Bayerischen Landeskriminalamtes den Unglücksort in Augenschein nehmen.

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