Sieben schwer Verletzte auf der A7


Hannover (ots) – Bei einem Unfall auf der A7 gestern Abend sind insgesamt sieben Menschen schwer, zwei davon lebensgefährlich verletzt worden. Mehrere Fahrstreifen sowohl in Richtung Kassel als auch in Richtung Hamburg sind stundenlang gesperrt worden.

Ein 43-jähriger Mann soll mit einem zivilen Polizeifahrzeug des Landeskriminalamts Niedersachsen den linken von drei Fahrstreifen der A 7 in Richtung Kassel mit hoher Geschwindigkeit befahren haben. Als er sich dann zwischen den Anschlussstellen Berkhof und Mellendorf einem vorrausfahrenden Fahrzeug näherte, verlor er beim Abbremsen offenbar die Kontrolle über seinen BMW, kam nach rechts in den Standstreifen, lenkte zurück und stieß danach auf dem Mittelfahrstreifen gegen einen Sattelschlepper. Der Sattelschlepper durchbracht die Mittelschutzplanke, geriet in den Gegenverkehr und kippte um.

Zwei Männer, die in Richtung Hamburg fuhren, konnte ihren Seat Alhambra nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallten frontal in den auf der Fahrbahn liegenden Laster. Ein nachfolgender LKW-Fahrer krachte ebenfalls in den umgestürzten Sattelzug und ein hinter ihm fahrender VW-Bus bohrte sich in das Heck des Lastwagens.

Bei diesem Unfall wurden insgesamt sieben Menschen schwer verletzt – zwei von ihnen schweben derzeit in akuter Lebensgefahr. Insgesamt wurden vier Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen eingesetzt, die die Verletzten in umliegende Krankenhäuser brachten. Die Bergungsarbeiten des umgekippten 40-Tonners, der Schrimps geladen hatte, dauerten bis in die Morgenstunden an. Dazu wurden beide Richtungen der A 7 voll gesperrt. Erst ab etwa 06:30 Uhr heute Morgen waren alle Fahrstreifen wieder frei. Der Sachschaden wird auf rund 200 000 Euro geschätzt./zz, hol

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