Seeunfall mit tödlich verletzter Person


Kiel (ots) – Am späten Donnerstagabend jagte ein Schlauchboot mit hoher Geschwindigkeit aus der Hörn (Innenstadt) kommend durch die Kieler Förde in Richtung Laboe. Ein Wellenbrecher setzte der Fahrt ein jähes Ende.

An Bord befanden sich drei Personen im Alter zwischen 41 und 51 Jahren. Der 49-jährige Bootseigner wurde bei dem Aufprall aus dem Boot geschleudert und tödlich verletzt. Die beiden anderen Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich sehr schwierig, da die eingesetzten Boote (Zollboot „Rendsburg“, Seenotrettungsboot „Bottsand“ und Polzeiboot „Brunswik“) nicht an die Steinmole heranfahren konnten. Erst mittels einer zu Wasser gelassenen Rettungsinsel vom Zollboot „Rendsburg“ konnte der Notarzt auf die Mole übergesetzt und Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Ob überhöhte Geschwindigkeit und/oder Alkohol die Ursache für den Unfall ist kann noch nicht gesagt werden. Es wurde die Entnahme von Blutproben angeordnet.

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