Seenotrettung: arbeitsreiches Wochenende


Bremen (DGzRS) – Die Seenotretter der DGzRS hatten ein arbeitsreiches Wochenende (27./28.04.2013).

Am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr erreichte ein Notruf des Fischkutters „Sirius“ die Besatzung des Seenotkreuzers „Theodor Storm“: Ein Netz hatte sich im Propeller verfangen. Der 23 Meter lange Kutter trieb manövrierunfähig rund zwölf Seemeilen (etwa 22 Kilometer) südwestlich von St. Peter Ording in der Nordsee. Sofort eilten die Seenotretter den zwei Fischern an Bord zu Hilfe. Die „Theodor Storm“ nahm die „Sirius“ auf den Haken und brachte sie nach Büsum.

Gegen 19 Uhr bemerkte die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes „Wuppertal“ während einer Kontrollfahrt auf der Schlei in der Nähe von Schleimünde die Notsignale eines Fischers. Der Mann machte mit Handzeichen auf sich aufmerksam. Unverzüglich fuhren die Seenotretter zu dem sieben Meter langen Fischerboot „Alina“. Es ließ sich aufgrund eines Motorschadens nicht mehr steuern, trieb infolgedessen langsam auf das Ufer zu und drohte festzukommen. Die erfahrenen Seenotretter stellten eine Leinenverbindung her und schleppten den Havaristen in den Maasholmer Hafen.

Bereits am Samstagvormittag hatte die Crew des Seenotrettungsbootes „Nausikaa“ (Station Vitte, Hiddensee) einen Notarzt und zwei Rettungsfachkräfte zum Passagierschiff „Gellen“ gebracht. Die „Gellen“ war zu diesem Zeitpunkt auf dem Vitter Bodden (westlich Rügen) unterwegs. An Bord war eine 46-jährige Frau kollabiert. Nach der Erstversorgung blieb die Frau auf dem Passagierschiff und wurde kurz darauf in Vitte an den Landrettungsdienst übergeben. Ein Rettungshubschrauber flog die Patientin ins Krankenhaus.

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