Seenotretter: Zwei Einsätze für Fischkutter vor Spiekeroog und in der Elbmündung


Bremen (dgzrs) – Bei einem Harlesieler Fischkutter waren drei Seemeilen (5,8 Kilometer) nördlich von Spiekeroog Maschinenprobleme aufgetreten, die von den beiden Fischern an Bord nicht selbst behoben werden konnten. Am Freitag gegen 20.30 Uhr riefen sie die Seenotretter.

Das Seenotrettungsboot „Wilma Sikorski“ der Station Wangerooge übernahm den Einsatz und die Seenotretter brachten den 17 Meter langen Kutter in langsamer Schleppreise sicher nach Harlesiel. Das neuneinhalb Meter lange Seenotrettungsboot verfügt über eine starke Maschine mit 320 PS. Um 00.30 Uhr meldete sich die Besatzung zurück auf ihrer Station Wangerooge.

Nur wenig später, Samstagnacht gegen 1.15 Uhr wurde die in Cuxhaven stationierte „Hermann Helms“ in den Einsatz gerufen. Ein Fischkutter (Heimathafen Neuharlingersiel) mit zwei Mann an Bord war in der südlichen Elbmündung ebenfalls aufgrund eines Maschinenschadens manövrierunfähig geworden.

Bei zum Teil heftigen Regen- und Hagelschauern nahm der Seenotkreuzer das 15 Meter lange Schiff 22 Seemeilen (etwa 40 Kilometer) von Cuxhaven entfernt auf den Haken. Mit dem Fischkutter im Schlepp erreichten die Seenotretter Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr sicher Cuxhaven.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?