Seenotretter nach Kollision im Einsatz


Sassnitz (DGzRS) – Nach der Kollision zweier Frachtschiffe nordwestlich der Insel Rügen waren die Seenotretter in der Nacht zu Samstag (02.02.2013) stundenlang im Einsatz.

Der Seenotkreuzer „Harro Koebke“ (Station Sassnitz) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eilte gemeinsam mit weiteren Schiffen der „Katre“ (Malta) und „Statengracht“ (Niederlande) zu Hilfe. 24 Seeleute waren an Bord der zwei Frachter.

Über den internationalen UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16 erfuhr die Seenotleitung Bremen der DGzRS von der Kollision. Die beiden Schiffe waren rund zwölf Seemeilen (etwa 22 Kilometer) nordwestlich des Kaps Arkona zusammengestoßen. Der Bugwulst der „Katre“ wurde bei der Kollision eingedrückt, Steven und Schanzkleid wurden stark beschädigt. Auf der 172 Meter langen „Statengracht“ drang im vorderen Drittel des Rumpfes Wasser ein. Verletzte gab es nicht. Allerdings bekam die „Statengracht“ schnell etwa zehn Grad Schlagseite.

„Harro Koebke“ und „Arkona“ (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung) übernahmen die Sicherungsbegleitung der schwer beschädigten „Statengracht“ Richtung Rostock. Währenddessen hielten sich die Seenotretter bereit, nötigenfalls ihre leistungsstarken Lenzpumpen einzusetzen, um den Havaristen schwimmfähig zu halten.

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