Seenotretter-Einsatz bei der Rum-Regatta


Flensburg (ots) – Gleich mehrmals war die Hilfe der Seenotretter am Samstag in Flensburg gefragt, als dort die traditionelle Rum-Regatta stattfand.

Zum 31. Mal trafen sich an der Förde historische segelnde Berufsschiffe aus dem In- und Ausland, um mit den Oldtimern die Strecke bis zur Tonne 12 vor Schausende und zurück möglichst schnell zurückzulegen. Nicht allen Teilnehmern wird diese Veranstaltung aber in guter Erinnerung geblieben sein.

Schon kurz nach dem Start um 11:00 Uhr fing das Polizeiboot „Glücksburg“ den Hilferuf eines Gaffelseglers auf. Ihm war schon vor dem Startschuss das Ruder gebrochen und trieb jetzt hilflos vor der Marineschule. Die „Glücksburg“ blieb beim Havaristen, bis er von dem DGzRS-Rettungsboot „Werner Kunze“ in den Hafen geschleppt werden konnte.

Wenig später wurden auf einem Großsegler einem Besatzungsmitglied beim Fieren des Großsegels kurz vor der Ziellinie zwei Fingerkuppen von der Winsch abgequetscht. Auch hier waren die Seenotretter schnell zur Stelle. Die „Werner Kunze“ nahm den Mann samt Fingerkuppen an Bord und übergab ihn im Hafen einem Rettungswagen, der ihn ins Krankenhaus brachte.

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