Seenotretter bringen Kinder in Sicherheit


Travemünde (DGzRS) – Fünf Kinder einer Jugendgruppe musste die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Dienstag (30.07.2013) aus einer Bucht bei Travemünde retten. Sie waren mit Tretbooten unterwegs und wollten zum Strand zurück.

Aufgrund von Wind und Strömung schafften sie das aber nicht. Die Kinder trieben aufs offene Wasser hinaus – immer weiter in die Nähe des Schifffahrtsweges. Ein Segler machte die Seenotretter per Handzeichen auf die Lage aufmerksam. Das Seenotrettungsboot „Hans Ingwersen“ der DGzRS befand sich gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz zum Liegeplatz.

Die Besatzung des Bootes entdeckte die Kinder in rund 700 Metern Entfernung vom Strand. Sie nahmen die in Panik geratenen Kinder an Bord und wärmten sie mit Decken. An Land wurden die drei Mädchen und zwei Jungen ihren Betreuern übergeben.

„Die Kinder haben großes Glück gehabt“, resümierte Horst-Dieter Eder, der die Freiwilligen-Station Travemünde leitet. In den Tretbooten wären sie in kürzester Zeit nicht mehr zu sehen gewesen, so Eder. Bei Südwestwind herrsche in der Bucht eine starke Strömung, gegen die weder Schwimmer noch Tretboote ankämen.

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