Seenotretter bei Nebel im Einsatz


Seenotkreuzer "Hermann Marwede" der Station Helgoland im Nebel. Foto: DGzRS

Seenotkreuzer „Hermann Marwede“ der Station Helgoland im Nebel. Foto: DGzRS

Bremen (DGzRS) – Nebel mit Sichtweiten zum Teil unter zehn Metern hat am Wochenende (29./30.03.2014) zu mehreren Einsätzen der Seenotretter geführt.

Auf Helgoland musste in der Nacht zu Montag (31.03.2014) eine akut erkrankte Frau dringend zum Festland transportiert werden. Hubschraubereinsätze konnten auf Grund des Nebels nicht stattfinden, deshalb blieb nur der Transport per Seenotkreuzer. Um 20.30 Uhr am Sonntagabend  legte die „Hermann Marwede“ mit Patientin und Arzt an Bord ab. Die Frau wurde rund 2,5 Stunden später in Cuxhaven an die Besatzung eines Rettungswagens übergeben. Um 01.20 Uhr waren die Seenotretter wieder auf Helgoland angekommen.

Die Seenotretter auf Norderney wurden am Sonntagnachmittag alarmiert. Die vierköpfige Besatzung einer Motoryacht bat um 15.45 Uhr um Hilfe, weil sie auf dem Weg nach Bremerhaven nördlich der Insel Norderney die Orientierung verloren hatte. Die Sicht lag unter acht Metern. Auch auf dem Radar war die gesuchte Yacht aufgrund eines sehr schwachen Echos zunächst nicht auffindbar. Nach längerer Suche wurden die Seenotretter fündig und geleiteten die Yacht sicher in den Hafen von Norderney.

(Foto: DGzRS)

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