Seenotretter auch international im Einsatz


Bremen (DGzRS) – Bis in die Nacht zum Dienstag waren Besatzungen von Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in Nord– und Ostsee seit Montagfrüh im Einsatz für Freizeitkapitäne auf Segel– und Motorbooten. Navigationsprobleme und technische Defekte waren die häufigsten Ursachen. 20 Personen mussten aus Gefahrensituationen befreit werden.

Vor der algerischen Küste war eine 14 Meter lange deutsche Stahl-Segelyacht nach Kollision mit einem unbekannten Frachtschiff 33 Seemeilen (ca. 60 km) nördlich des Hafens Skikda in Seenot geraten. Bis heute (Dienstag) früh koordinierte die Seenotleitung Bremen der DGzRS zusammen mit im Revier vor der Küste laufenden Frachtschiffen Hilfsmaßnahmen zur Sicherung der zwei an Bord befindlichen, unverletzten Besatzungsmitglieder.

Sie hatten seit der Kollision am frühen Dienstagmorgen über ein Familienmitglied in Deutschland Kontakt mit der DGzRS in Bremen gehalten. Ihnen kam dabei die vorbildliche technische Ausrüstung zugute: Sowohl ein zusätzliches UKW-Handfunkgerät, ein mobiles GPS-System zur exakten Positionsbestimmung als auch ein leistungsfähiges Satellitentelefon wurden in Ergänzung zur Standardausstattung eingesetzt. Eine ständige Kommunikation mit den Seenotrettern war somit gewährleistet.

Die noch schwimmfähige Segelyacht soll heute Vormittag in einen algerischen Hafen eingeschleppt werden.

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