Sechs Verletzte nach Lkw-Unfall an Bushaltestelle


Duisburg (ots) – Um 06:50 Uhr verlor am Mittwoch (09.01.2013) der 31-jährige Fahrer eines Sattelzuges auf der Uerdinger Straße in Duisburg die Gewalt über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab, geriet in eine Bushaltestelle und blieb auf der Seite liegen.

In der Dunkelheit hatte der Fahrer eine Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte übersehen. Die Schotterladung des 40-Tonners verteilte sich auf dem Gehweg.

Der Fahrer selbst konnte sich leicht verletzt aus seinem Führerhaus befreien. Vier Passantinnen, die an einer Bushaltestelle gewartet hatten, zogen sich jedoch schwere Verletzungen zu: Eine 11-jährige und eine 17-jährige Schülerin erlitten Beinverletzungen, zwei weitere Frauen zogen sich Blessuren am Oberkörper und an den Beinen zu. Alle kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser.

Ein 20-Jähriger, der nach dem Unfall zur Hilfe eilte, erlitt Schnittwunden und musste ambulant behandelt werden.

Kurz nach dem Unfall waren zahlreiche Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule an der Unfallstelle vorbeigekommen. Sie erschienen aufgewühlt zum Unterricht. Polizisten der Unfallprävention und des Opferschutzes suchten die Realschule Süd und das Mannesmann-Gymnasium auf. In Gesprächen mit Schülern und Lehrern erklärten sie das Unfallgeschehen und die damit verbundene Arbeit von Polizei und Rettungsdienst.

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