Sechs Verletzte durch Kohlenmonoxid


Berlin (fw) – Am Sonntag klagte eine Hausbewohnerin der Manteuffelstraße in Berlin-Tempelhof über Unwohlsein und rief die Feuerwehr.

Bei Eintreffen in der Wohnung schlug der CO-Warner der Rettungswagenbesatzung Alarm. Die Einsatzkräfte retteten die drei Bewohner aus der Wohnung. Bei der Rettungsmaßnahme erlitten zwei Feuerwehrbeamte eine CO-Intoxikation.

Durch nachalarmierte Einsatzkräfte wurden die drei verletzen Bewohner und die beiden Einsatzkräfte versorgt und in das Klinikum „Am Friedrichshain“ zur weiteren Behandlung transportiert. Die Wohnungen des Aufgangs wurden geräumt, kontrolliert und belüftet, die des Nachbaraufgangs wurden kontrolliert.

In den im 2. und 3. Obergeschoss gelegenen Wohnungen wurden überhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen gemessen. Als mögliche Ursache wurden unsachgemäße Öffnungen in einem Schornstein einer in Sanierung befindlichen Wohnung des Hauses ermittelt.

Die nicht verletzen Hausbewohner wurden zunächst in einem Feuerwehr-Bus untergebracht; vorsorglich wurde der CO-Gehalt auch in ihrem Blut überprüft. Danach haben sie sich dann selbstständig anderweitige Unterkünfte für die Nacht gesucht.

Eine sechste Person konnte dem Einsatz zugeordnet werden; sie hatte in einer Wohnung des Hauses übernachtet und nun die Feuerwehr von ihrem Wohnort in der Grüntenstraße aus alarmiert.

Vor Ort waren sechs RTW und zwei NEF.

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