Schwerverletzter nach Sturz in Steinbruch


Mettmann (ots) – Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei kam es am Samstagnachmittag um 13.20 Uhr in Mettmann. Ein schwer verletzter 22-Jähriger musste aus einem Kalksteinbruch gerettet werden.

In dem Steinbruch, der sich an der Stadtgrenze zu Erkrath befindet, hörten Mitarbeiter der Kalksteinwerke Hilferufe aus einer Steilwand des Bruches. Die Männer verständigten die Polizei, die mit einem Hubschrauber das Gelände absuchte. Nach einiger Zeit konnte ein offenbar schwer verletzter Mann lokalisiert werden. Er war aus bisher ungeklärter Ursache vom Rand des Steinbruches bis auf einen etwa 40 Meter tiefer liegenden Vorsprung gestürzt.

In einer mehrstündigen Rettungsaktion, an der auch die Feuerwehr Mettmann, ein SAR-Hubschrauber mit Seilwinde, „Christoph Rheinland“ sowie Höhenretter der Feuerwehr Düsseldorf beteiligt waren, konnte der Verletzte gerettet werden.

Der Schwerverletzte wurde gegen 16 Uhr aus der Steilwand gerettet und in die Uni-Klinik nach Düsseldorf geflogen. Laut Polizei sei der Zustand des Patienten stabil, es bestünde keine akute Lebensgefahr.

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