Schwerverletzter im Grünstreifen der Autobahn gefunden


Bonn (pol) – In der Nacht zum Sonntag (09. Januar) hat ein Autofahrer im Bereich des Autobahnkreuzes Bonn-Nord einen jungen Mann (23) mit schwersten Unfallverletzungen auf dem Seitenstreifen liegend aufgefunden. Der 23-Jährige wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in eine Klinik gefahren. Er schwebt in Lebensgefahr.

Gegen 03.00 Uhr befuhr ein Autofahrer die A565 von Koblenz in Richtung Bonner Rheinbrücke. Kurz hinter der Einmündung der Köln-Bonner-Autobahn A 555 bemerkte der Autofahrer einen auf dem Seitenstreifen liegenden Verletzten. Der 23-Jährige lag mit dem Gesicht nach unten und war nicht mehr ansprechbar. Umgehend alarmierte der Zeuge einen Notarzt und leistete bis zu dessen Eintreffen Erste Hilfe.

Die ebenfalls hinzugezogenen Polizeibeamten stellten im unmittelbar angrenzenden Grünstreifen Unfallspuren fest. Deutlich erkennbar waren im dortigen flachen Graben Fahrspuren, welche vom Seitenstreifen hinein – und nach dem Überfahren zweier Leitpfosten wieder herausführten. Offensichtlich war es im Verlauf dieses „Schlenkers“ des unbekannten Pkw-Fahrers zum Zusammenstoß mit dem 23-Jährigen gekommen. Warum dieser sich zum Unfallzeitpunkt am dortigen Fahrbahnrand der Autobahn aufhielt, konnte noch nicht geklärt werden.

Die Polizisten stellten blaue Lacksplitter sowie eine Kennzeichenhalterung sicher, die der Unfallverursacher verloren hatte.

Der Notarzt ließ das Unfallopfer nach Erstversorgung vor Ort in eine Bonner Klinik fahren. Es besteht nach wie vor Lebensgefahr.

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