Schweres Busunglück im Bergischen Land


Radevormwald (ots) – Ein Linienbus ist heute Vormittag gegen 11:50 Uhr auf der Landesstraße L 414 in der Nähe von Radevormwald (Oberbergischer Kreis) verunglückt. Der Bus stürzte eine Böschung hinab. Mehrere Fahrgäste kamen bei dem Unglück ums Leben.

Laut Polizei war der Bus aus Richtung Wuppertal-Beyenburg in Richtung Dahlhausen unterwegs, als er zirka 400 Meter vor der Unfallstelle an einer Haltestelle stoppte. Beim Anfahren gewann der Bus dann aber auf der abschüssigen Strecke offenbar immer mehr an Geschwindigkeit. In einer Linkskurve kam er schjließlich von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Leitplanke und stürzte eine zirka 20 Meter tiefe Böschung hinunter. Dort kam er teilweise in der Wupper zum Liegen.

Der Bus war mit etwa 15 Personen besetzt. Wie viele hiervon verletzt oder getötet wurden, ist noch nicht bekannt. Die Polizei spricht derzeit von „mehreren Toten und Verletzten“. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet, dass bis zu sieben Menschen bei dem Unglück ums Leben gekommen sein könnten. 80 bis 100 Einsatzkräfte seien vor Ort, um die Teilweise eingeklemmten Passagiere zu befreien.

One Response to “Schweres Busunglück im Bergischen Land”

  1. Mario Gongolsky on September 23rd, 2009 08:10

    Nachtrag:
    Radevormwald (presseservice) – Bei dem schweren Busunglück am Dienstag in Radevormwald-Dahlerau kamen fünf Menschen zu Tode, eine Frau erlitt schwere Verletzungen und sechs Personen wurden leicht verletzt.

    Unter den Toten ist der 45-jährige Busfahrer aus Essen sowie ein 38-jähriger Radevormwalder, eine 80-jährige Radevormwalderin sowie ein Ehepaar (70 und 71 Jahre alt) aus Schwerte.

    Innenminister Ingo Wolf, Landrat Hagen Jobi und Bürgermeister Dr. Josef Korsten haben sich vor Ort ein Bild von dem Unglück gemacht und haben mit den dortigen Einsatzkräften gesprochen und an einer Pressekonferenz in Radevormwald teilgenommen, um über das Unglück zu informieren.

    Minister, Landrat und Bürgermeister drückten nach der Besichtigung der Unfallstelle ihre Bestürzung über den folgenschweren Unfall aus. „Unser Mitgefühl gilt jetzt den Betroffenen und Angehörigen. Wir sind erschüttert über das Ausmaß dieses Unglückes. Den Einsatzkräften danken wir für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Bewältigung dieser schwierigen Lage.“

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