Schwerer Massen-VU auf der A7


Flensburg (ots) – Heute Mittag um 11.47 Uhr kam es auf der BAB 7 kurz vor der AS Jagel in  zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten, die teils mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen werden mussten.

Nach Mitteilung des stellvertretenden Leiters des Polizei-Autobahnreviers führte die zuständige Autobahnmeisterei zur Unfallzeit Mäharbeiten im Bereich der Mittelleitplanke durch. Diese wurden durch einen entsprechenden Warnanhänger ordnungsgemäß abgesichert. Der nachfolgende Verkehr rollte in dieser Zeit über den rechten Richtungsfahrstreifen. Eine mit 24 Tonnen Stahl beladene Zugmaschine mit Auflieger fuhr dann ungebremst auf vier vorausfahrende Fahrzeuge auf und löste damit eine Kettenreaktion aus.

Zunächst traf der auffahrende Lkw einen Volvo Kombi. Dieser schleuderte in die Mittelleitplanke und kam dort zum Stehen. Ein ebenfalls vorausfahrender Opel Kombi wurde gegen einen Passat Kombi geschleudert. Dieser wiederum fuhr auf einen Hyundai Geländewagen auf. Durch herumfliegende Trümmer wurde außerdem ein weiteres, in Richtung Hamburg fahrendes Fahrzeug beschädigt. Insgesamt gab es bei dem Unfall sechs beteiligte Fahrzeuge, davon zwei Totalschäden. 

Der 40-jährige Lkw-Fahrer steht unter Schock. Zwei Personen  (Beifahrerin im Volvo und Fahrerin des Opel Kombi) wurden mit schweren Verletzungen durch Rettungshubschrauber nach Kiel sowie in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Lebensgefahr bestehe – soweit bisher bekannt – bei keinem der Unfallbeteiligten. Zwei weitere Fahrzeuginsassen der beteiligten Pkw wurden ebenfalls mit schweren Verletzungen durch Rettungswagen abtransportiert. Ferner gab es bei der Kollision zwei Leichtverletzte.

Zu dem Unfall sagte Axel Wichmann vom Polizei-Autobahnrevier Schleswig: „Es handelt sich um den zweiten Auffahrunfall – verursacht durch Lkw – innerhalb einer Woche. Wir haben Glück, dass keine Toten zu beklagen sind. Hätte der Verkehr sich zur Unfallzeit gestaut, hätte dies vermutlich noch wesentlich schlimmere Folgen gehabt.“

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