Schwerer LKW-Unfall fordert Rettungskräfte


Halle (BF) – Gestern gegen 13.00 Uhr war ein Großaufgebot von Feuerwehr- und Rettungskräften erforderlich, um bei einem Unfall mit vier beteiligten Lastwagen einen massiv eingeklemmten Fahrer zu befreien.

Als Stichpunkt zur Alarmierung wurden von der Leitstelle eine oder mehrere eingeklemmte Personen gemeldet. So wurde der Rüstzug der Südwache und von der Hauptwache der Einsatzleitwagen 2 (A-Dienst) der  GW Öl und das Wechselladerfahrzeug 2 der Hauptwache mit Abrollbehälter Rüst alarmiert. Zudem wurde die FF Peissen, FF Nienberg sowie FF Queis zu dem schweren Verkehrsunfall auf die A 14 geschickt. Vom Rettungsdienst kamen zwei Rettungswagen und  der Rettungshubschrauber Christoph Sachsen Anhalt zum Einsatz.

Nach einer Lageerkundung wurde ein schwerst- und ein leicht- eingeklemmter Lkw-Fahrer gesichtet. Aufgrund der Lage forderte der Einsatzleiter noch das Hilfeleistungslöschfahrzeug 1 der Hauptwache nach. Im Einsatzverlauf konnte ein Fahrer mit leichten Bordwerkzeug aus seiner misslichen Lage zügig befreit werden. Für den zweiten Fahrer mussten die Kameraden der Feuerwehr mit schweren hydraulischen Gerät zur Rettung vorgehen. Sein Führerhaus hatte sich beim Auffahren vollständig in einem vorausfahrenden, mit Fahrzeugen beladenen Auflieger verkeilt.

Als Hilfsmittel kam von der Berufsfeuerwehr die Rettungsplattform für LKW Unfälle zum Einsatz, da bei dieser Art von Unfällen die Arbeits- und Rettungshöhe merklich größer als bei normalen PKW Unfällen ist. Der Einsatzleiter entschied sich zur Rettung der verunfallten Person die Motorwinden der Hilfeleistungslöschfahrzeuge zum Trennen der verkeilten Lastwagen einzusetzen. Daraufhin konnten die Retter den Verletzten aus seinem zertrümmerten Fahrerhaus befreien. Leider blieben die Rettungsmaßnahmen ohne Erfolg. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Lastwagenfahrers feststellen.

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