Schwerer LKW-Unfall auf der A3


Kist, Kr. Würzburg (pol) – Am frühen Donnerstagmorgen ist auf der Autobahn A3 ein Lkw-Fahrer bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 35-Jährige war offenbar ungebremst auf einen Sattelzug aufgefahren, der auf dem Beschleunigungsstreifen stand.

Es dauerte gut zwei Stunden, bis die Rettungskräfte an den eingeklemmten Fahrer herankamen, nachdem sie die Rückwand des Führerhauses herausgeschnitten hatten. Allerdings kam für den Mann jede Hilfe zu spät.

Der Unfall ereignete sich gegen 04.15 Uhr ca. 400 Meter nach der Anschlussstelle Kist in Richtung Nürnberg. Dort war nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen auf dem Beschleunigungsstreifen ein Sattelzug abgestellt, weil der 52-jährige Fahrer aus dem Unterallgäu nach eigenen Angaben eine Ruhezeit brauchte. Auf dieses Fahrzeug fuhr dann offensichtlich ungebremst ein mit Paketen beladener Lkw mit Anhänger auf, wobei das Führerhaus dermaßen zusammengedrückt wurde, dass der eingeklemmte Fahrer nicht mehr zu sehen war. Auch die Ärzte hatten dann keine Chance, an den Mann heran zu kommen.

Es blieb keine andere Möglichkeit, als die Pakete vom Lkw abzuladen, um dann von der Rückseite das Führerhaus zu erreichen. Die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Feuerwehr Eisingen schnitten die Rückwand des Führerhauses heraus, so dass man nach etwa zwei Stunden erstmals Zugang zu dem eingeklemmten Fahrer hatte. Allerdings konnte ein Notarzt nur noch den Tod des aus dem Landkreis Oberallgäu stammenden Mannes feststellen. Zur Klärung der genauen Unfallursache kam in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger an die Unfallstelle.

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