Schwerer Auffahrunfall – Schwangere verletzt


Unfall Teisenberg (Foto: BRK BGL)Teisendorf (BRK/ml) – Bei einem schweren Auffahrunfall sind am Donnerstagvormittag auf der A8 am Teisenberg drei Menschen verletzt worden, darunter zwei schwangere Frauen. Der Rettungsdienst des Roten Kreuzes und die Polizei waren im Einsatz.

Den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein zufolge hatte ein 39-jähriger Mann aus Wörgl kurz nach 8.30 Uhr aufgrund der tiefstehenden Sonne den Absicherungswagen einer Tagesbaustelle übersehen, als er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs war. Der Österreicher wollte aufgrund der Vorankündigungen des Autobahn-Leitsystems gerade mit seinem Kia Carnival auf die linke Spur wechseln, als er auf Höhe von Hub auf einen Lastwagen mit Anhänger der Autobahndirektion Südbayern auffuhr.

Beamte der Polizeiinspektion Fahndung aus Urwies führten in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle gerade Fahrzeugkontrollen durch und konnten sofort Erste Hilfe leisten. Die Rettungsleitstelle Traunstein schickte das Rote Kreuz mit einem Notarzt und zwei Rettungswagen auf die A8. Nach erster Einschätzung durch die Einsatzkräfte kamen der 39-jährige mutmaßliche Unfallverursacher und seine schwangere 19-jährige Tochter auf der Rücksitzbank mit leichteren Verletzungen davon. Seine ebenfalls schwangere 37-jährige Frau saß zum Unfallzeitpunkt auf dem Beifahrersitz und wurde mittelschwer verletzt. Zwei weitere fünf und elf Jahre alte Töchter blieben unverletzt. Alle Patienten wurden vom BRK zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert.

Zwei Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein waren zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung im Einsatz. Nach Angaben der Beamten beträgt der geschätzte Gesamtschaden rund 45.000 Euro; am Pkw und am Anhänger entstand Totalschaden; die Hinterachse des Lkws wurde beschädigt. Die A8 war während der Rettungs- und Bergearbeiten für rund eine Stunde in Fahrtrichtung Salzburg komplett gesperrt; im Anschluss konnte der restliche Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren.

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