Schwere Kollision mit der Stadtbahn


Köln (BF) – Am Freitagabend mussten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Köln zu einem schweren Verkehrsunfall eines Pkw mit einer Stadtbahn ausrücken. Zwei Personen waren eingeklemmt.

Gemäß der Notrufmeldung soll bei der Kollision auf der Kreuzung Venloer Straße/Westendstraße eine Person eingeklemmt sein. Sofort wurden durch die Leitstelle der Löschzug und zwei Rettungswagen der nächst gelegenen Feuerwache Ehrenfeld, der Rüstzug der Feuerwache Weidenpesch, das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwache Innenstadt sowie zwei Einsatzleitwagen der Branddirektion alarmiert.

Durch als erste an der Einsatzstelle eingetroffene Polizeibeamte wurde gemeldet, dass in dem verunfallten Pkw zwei Personen eingeklemmt seien. Daraufhin wurde ein dritter Rettungswagen und als zweiter Notarzt der Rettungshubschrauber „Christoph 3“ nachalarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte befand sich ein schwer deformierter Kleinwagen im Kreuzungsbereich. Fahrer und Beifahrer waren im Fahrzeugwrack eingeklemmt und verletzt. Während der schwerverletzte 22-jährige Beifahrer zügig befreit werden konnte, musste der lebensgefährlich verletzte 20-jährige Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät der Feuerwehr befreit werden, was einige Minuten in Anspruch nahm. Während dessen wurden beide Insassen bereits notfallmedizinisch durch Notarzt und Rettungsassistenten versorgt.

Parallel dazu wurden der Fahrer der KVB-Stadtbahn sowie zwei Fahrgäste der Bahn, die Augenzeugen und Ersthelfer waren, von Rettungsassistenten zunächst vor Ort und dann in weiteren alarmierten Rettungswagen betreut.

Der lebensgefährlich verletzte Pkw-Fahrer wurde nach intensiver Erstversorgung unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert. Sein Beifahrer wie auch der Stadtbahnfahrer und einer der beiden Augenzeugen mussten ebenfalls in Kölner Krankenhäuser befördert werden.

Ein durch die Kollision aus dem Betonfundament gerissener und umgefallener Ampelmast wurde auf eventuelle Gefahren durch elektrische Spannung kontrolliert und durch die Feuerwehrbeamten des Rüstzugs an einer nahegelegenen Steuerungseinrichtung spannungsfrei geschaltet. Nach dem Ende der Unfallaufnahme durch die Polizei, wurde der Pkw mit Hilfe der Seilwinde des Löschfahrzeugs aus dem Gleisbett gezogen. Während der Rettungsmaßnahmen musste die Venloer Straße in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Im Einsatz waren 32 Einsatzkräfte mit 14 Einsatzfahrzeugen von Berufsfeuerwehr und Deutschem Roten Kreuz.

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