Schwarzer Karfreitag im Odenwaldkreis


Odenwaldkreis (ots) – Zwei tödliche Verkehrsunfälle überschatteten den Karfreitag im Odenwaldkreis.

Gegen 12.30 Uhr kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 47 im Bereich der „Spreng“. Ein 23-jähriger Motorradfahrer aus Erbach kam dabei ums Leben. Der Motorradfahrer war mit weiteren Motorradfahrern auf der Bundesstraße 47 in Richtung Reichelsheim unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve kam er aus noch ungeklärter Ursache vermutlich ins Schleudern. Dabei stürzte er und rutschte mit seinem Motorrad unter die rechte Leitplanke. Vermutlich bei dem Sturz zog er sich die tödlichen Verletzungen zu.

Die Bundesstraße 47 war für vier Stunden für den Verkehr voll gesperrt. Zur Betreuung der Angehörigen waren zwei Teams der Notfallseelsorge/Krisenintervention im Einsatz. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Gegen 15.30 Uhr wurde ein Alleinunfall mit verletztem Motorradfahrer zwischen Beerfelden und Finkenbach gemeldet. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers kam der Motorradfahrer zu Fall und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er wurde zur weiteren Untersuchung durch den Odenwälder Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Eberbach verbracht.

Kurz nach 16 Uhr ereignete sich ein weiterer schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße 3349 zwischen Vielbrunn und Eulbach. Dabei wurde ein ca. 60-jähriger Radfahrer aus Michelstadt tödlich verletzt. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen fuhr der geübte Radfahrer von Vielbrunn Richtung Eulbach. Ein in die gleiche Richtung fahrender Pkw-Fahrer erfasste ca. 500 Meter vor der Einmündung der L 3349 auf die Bundesstraße 47 den Radfahrer. Vermutlich zog sich der Radfahrer beim Aufprall auf die Motorhaube und die Windschutzscheibe schwerste Verletzungen zu. Durch den Aufprall wurde der Fahrradfahrer in den rechten Straßengraben geschleudert.

Obwohl schon wenige Minuten nach dem Unfall die mit dem Rettungsdienst alarmierten „Helfer vor Ort“ an der Unfallstelle waren und zusammen mit dem Rettungsdienst versuchten zu reanimieren, konnte der Notarzt nur noch den Tod des Radfahrers feststellen. Zeugen, Unfallbeteiligte und die Angehörigen wurden durch ein Team der Notfallseelsorge/Krisenintervention betreut.

Die Feuerwehren Würzberg und Vielbrunn übernahmen die fast vierstündige Sperrung der Landstraße 3349 im Bereich zwischen Vielbrunn und Eulbach. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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