Schulkinder kenterten mit Kanu


Delbrück (ots) – Eine Suchaktion nach gekenterten Kanuten ging am Mittwochnachmittag glücklich zu Ende und damit auch der Schulausflug einer siebten Klasse eines Bielefelder Gymnasiums.

Polizeibeamte entdeckten gegen 13:00 Uhr von der Lippebrücke bei Boke aus ein gekentertes Kanu in der Lippe. Das Boot war umgekippt und trieb flussabwärts. Personen konnten die Beamten nicht ausmachen. Über die Polizeileitstelle wurden mehrere Streifen zur Suche nach den mutmaßlich verunglückten Kanufahrern eingesetzt und die Feuerwehr alarmiert. Das herrenlose Kanu konnte von einem Feuerwehrboot aus geborgen werden.

Im Zuge der Suche nach den Insassen konnte ermittelt werden, dass eine Schulklasse in Sande zu einer Kanutour aufgebrochen war. Das geborgene Kanu gehörte zu dieser Gruppe, bestätigte der mittlerweile in Boke erschienene Kanuverleiher. Ein Kontakt zu den begleitenden Lehrern des Bielefelder Gymnasiums und dem Kanuführer konnte jedoch nicht hergestellt werden, da die Kanuten keine Handys mitführten.

Noch bevor der angeforderte Polizeihubschrauber starten musste, erreichte die gesamte Kanutruppe unversehrt Boke. An der Kirche stoppten Polizeibeamte die Boote und ließ sämtliche Kanuten aussteigen. Laut ihren Erklärungen waren bei Bentfeld mehrere Kanus gekentert. Die ins Wasser gefallenen Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren wurden von anderen Booten aufgenommen und bis Boke mitgenommen. Eins der gekenterten Kanus war unbesetzt abgetrieben und hatte so die Suchaktion ausgelöst.

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