Schock-Kongress in Köln


Köln (ots) – In Köln tagt der 6. Internationale Schock-Kongress auf Einladung der Universität Witten-Herdecke und damt erstmals in Deutschland.

Noch bis zum 2. Juli 2008 richtet die Universität Witten/Herdecke am Campus Köln den sechsten Congress der International Federation of Shock Societies (IFSS) aus, der zum ersten Mal nach Deutschland vergeben wurde. Gleichzeitig führt die amerikanische Schock-Gesellschaft ihren 31. Jahreskongress durch, der nie vorher außerhalb der USA stattfand. Intensivmedizin, wirksame Schwerverletztenversorgung und Sepsis-Prävention finden aufgrund der Naturkatastrophen in Birma und China derzeit weltweit große Beachtung.

Die weltweit renommiertesten Forscher und Kliniker aus den USA, China, Japan, Indonesien, Brasilien und den meisten europäischen Ländern kommen für fünf Tage zum Wissensaustausch an den Rhein. Beim Kongress geht es um Themen der Notfall- und Intensivmedizin, der Schwerstverletztenversorgung, des Monitorings und der Verhinderung des Organversagens und der Sepsis.

„Der Kongress soll die Lücke schließen zwischen Grundlagenforschung und Klinischer Forschung – zum Nutzen unserer Patienten“, betont Prof. Neugebauer vom Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM) der Universität Witten/ Herdecke. „Dieses Ziel können wir nur durch intensive interdisziplinäre Gespräche und neue gemeinsame Forschungsprojekte zwischen Klinikern und Forschern erreichen.“

Schock ist keine Krankheit im klassischen Sinn, sondern ein Syndrom, ein schwerer Kreislaufzusammenbruch, der, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird, zum Tod führt. Als Todesursache aber taucht er nicht auf. Statt „Kardiogener Schock“ heißt es „Tod durch Herzversagen“. Die Ursachen für den lebensbedrohenden Zustand sind komplex. Ihnen gilt die weltweite, intensive Forschung. Die modernen Methoden der Zell- und Molekularbiologie können weitere Bausteine zum Verständnis der Abläufe liefern.

Mehr Information: www.shock2008-cologne.org

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