Schneeglätte: Schulbus rutschte von der Fahrbahn


Tirschenreuth (pol) – Gestern Vormittag rutschte ein Schulbus auf der B 22 am Steinbacher Berg von der Fahrbahn und kam im angrenzenden Feld zu stehen. Neun der 25 Schüler wurden verletzt.

Ein 59-jähriger Busfahrer war mit seinem Schulbus auf der B 22 in Richtung Erbendorf unterwegs. Im Bus befanden sich neben dem Fahrer 25 Schüler der Grund- und Mittelschule Erbendorf. Im Gemeindebereich Krummennaab, auf dem sogenannten Steinbacher Berg, kam der Fahrer auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneeglätte ins Rutschen. Im Verlauf einer Linkskurve geriet der Bus rechts von der Fahrbahn ab und fuhr dabei die etwa drei Meter hohe Böschung hinab. Der Bus blieb nach etwa 100 Metern im angrenzenden Feld stehen. Durch den Aufprall wurde der Bus im vorderen, rechten Bereich total beschädigt.

Ein 11-jähriger Schüler aus dem Bereich Gössenreuth erlitt durch einen Splitter eine Verletzung am Auge, zwei weitere 15-jährige Schülerinnen aus Wildenreuth erlitten multiple Prellungen. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst ins Klinikum Weiden verbracht. Am Bus entstand nach Schätzung der Polizei ein Schaden von ca. 15.000 Euro.

Von den Stadtwerken Erbendorf wurde sofort ein Ersatzbus an die Unfallstelle beordert. Dieser verbrachte die Schüler an den Schulstandort. Bürgermeister Hans Donko begab sich persönlich zur Unfallstelle.

In Zusammenarbeit mit der Mittelschule Erbendorf ermittelte die Polizei die Personalien der beförderten Schüler. Bei der anschließenden Verständigung der Eltern wurde bekannt, dass sechs weitere Schüler leichtere Verletzungen wie Prellungen, Hämatome, Schmerzen im Kopf- und Kniebereich sowie Schocksymptome hatten.

Durch die Staatsanwaltschaft Weiden wurde die Sicherstellung des Schulbusses zur Fertigung eines Gutachtens angeordnet.

Die Polizei bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den Feuerwehren aus Erbendorf, Krummennaab und Wildenreuth unter der Leitung von KBM Böhm und KBI Würth, sowie bei den eingesetzten Besatzungen des BRK aus Erbendorf, Neustadt a.d. Waldnaab, Kemnath, Tirschenreuth, des Rettungshubschraubers Christoph 80 und den eingesetzten Notärzten für ihren professionellen Einsatz.

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