Schneechaos in Oberfranken beschäftigt Einsatzkräfte


Oberfranken (pol) – Alle Hände voll zu tun hatten in der vergangenen Nacht die Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr, BRK, Polizei sowie die Räum- und Streudienste der Autobahn- und Straßenmeistereien.

In der Zeit von Mittwochnachmittag, 14 Uhr, bis Mittwochabend, 22 Uhr 30, ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberfranken 69 Verkehrsunfälle. Zum Großteil handelte es sich um leichte Unfälle ohne Personenschaden. Viele Autofahrer blieben in Schneewehen stecken. Auf der B 303, der so genannten „Fichtelgebirgsstraße“, galt für Lkw über 7,5 Tonnen sogar die Schneekettenpflicht.

Die Wetterkapriolen bereiteten aber nicht nur auf Landstraßen, sondern auch auf den Autobahnen erhebliche Schwierigkeiten. Bereits am Nachmittag hatte kräftiger Schneefall eingesetzt und die Straßen in glatte Rutschbahnen verwandelt. Der in den Abendstunden einsetzende Berufsverkehr verschärfte die Situation. Nur dem massiven Einsatz der Räum- und Streudienste und dem engagierten Einschreiten des THW, die in erster Linie an Steigungen liegen gebliebene Lkw anschleppten, ist es zu verdanken, dass der Verkehr nicht vollständig zum Erliegen kam. Um den Räumdiensten ein Durchkommen zu ermöglichen, mussten manche Autobahnabschnitte und -teilstücke kurzfristig total gesperrt werden.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?