Sattelschlepper umgestürzt, Fahrer eingeklemmt


Blick auf die Einsatzstelle (Foto: BF Dortmund)Dortmund (BF) – Gestern, um 12:50 Uhr, ging der Notruf ein, dass in der Ausfahrt Dortmund-Hörde der Bundesstraße 236 ein Sattelschlepper umgestürzt sei. Protokoll eines reibungslosen Rettungseinsatzes.

Zum Einsatz kamen die Löschzüge 4 (Hörde) und 6 (Scharnhorst), die von zwei Seiten den Ort des Geschehens anfuhren. Dazu waren die Einsatzleitung, der Kranwagen mit der Spezialeinheit-Bergung, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug unterwegs; insgesamt 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Der LKW lag auf der linken Seite und ein Großteil der geladenen 26 Tonnen Schotter war aus der Mulde gerutscht. Der 36-jährige Fahrer wurde an mehreren Stellen im Führerhaus eingeklemmt, war jedoch ansprechbar. Weitere Fahrzeuge und Personen waren nicht beteiligt.

Nach Sicherung der Zugmaschine konnte die rettungsdienstliche Erstversorgung durchgeführt werden. Die Chancen für den Mann standen trotz der Schwere des Unfalls von Beginn an gut. Er blieb während der Rettungsarbeiten stabil und bei Bewusstsein. Das robuste Führerhaus des relativ neuen LKW erwies sich als „Sicherheitszelle“. Peu á peu wurden die einzelnen Schritte und Schnitte vollzogen, um Kopf, Becken und Beine zu befreien.

Ein zunächst angedachter Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt, der Patient mit einem Rettungswagen und Notarzt in die Klinik gefahren. Der Schaden wird von Polizei und Feuerwehr mit 70.000 Euro beziffert. Die Umwelt blieb unbelastet, denn der Tank des Fahrzeugs wurde nicht beschädigt und hielt dicht.

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