Sachsen: Grenzenlose Rettung rückt näher


Dresden (pm) – Im April 2013 erfolgte die Unterzeichnung des deutsch-tschechischen Rahmenabkommens über eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst. Jetzt ist Sachsen dabei, mit dem „Nachbarn“ eine Kooperationsvereinbarung zu erarbeiten.

Nach einem Treffen in Dresden am 8. Januar 2014, an dem Vertreter beider Länder teilnahmen, scheint man der „grenzenlosen“ Rettung zwischen den beiden Ländern einen Schritt nähergekommen zu sein.

„Wer näher am Unfallort ist, soll den Rettungsdienst übernehmen – in diesem Ziel sind sich alle einig“, fasst Heiko Kosel, europapolitischer Sprecher der Fraktion „Die Linke“ im Sächsischen Landtag, ein wesentliches Ergebnis zusammen. Grundsätzlich werde es sich aber um Einzelfälle handeln, wie der tschechische Vize-Landeshauptmann Rybák betonte.

Gleichwohl scheint man auf tschechischer Seite bereits den möglichen Beitrag des eigenen Rettungswesens in punkto Mittel und Personal analysiert zu haben. Jetzt ist Sachsen am Zuge, seine Kapazitäten zu ermitteln. Darüber hinaus muss definiert werden, wie weit das „Grenzgebiet“ für eine solche Übereinkunft reichen soll.

Offen scheint derweil noch die Frage, wie die Kostenübernahme erfolgen soll. Auch eine spezielle Gesetzgebung, die derartige Einsätze regelt, wird noch diskutiert.

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