Russische Delegation beim Sanitätsdienst


Koblenz (pm) – Das Sanitätsführungskommando begrüßte eine Delegation des Sanitätsdienstes der Russischen Föderation, unter der Führung von Generalmajor Igor Borisowitsch Maksimow, im Rahmen des bilateralen Jahresprogramms 2011.

Um einen möglichst umfassenden Einblick in die Arbeit des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zu erhalten, standen neben dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Sanitätsführungskommando, Besuche beim Lazarettregiment 21 „Westerwald“ in Rennerod und des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz auf dem Programm.

Als erster Anlaufpunkt begann das Verteidigungsministerium in Bonn zum Einstieg mit einem Briefing hinsichtlich der Organisationsstruktur des neuen Sanitätsdienstes.

Im Anschluss der Besuch beim Lazarettregiment 21 „Westerwald“. Nach einer Einweisung in Gliederung und Auftrag des Regiments durch den stellvertretenden Kommandeur, Oberstleutnant Christian Hentschel, konnte sich die Delegation einen Eindruck von dem vorhandenen Großgerät verschaffen. Hierzu stellte Kompaniechef Hauptmann Matthias Wern Teile des Rettungszentrums vor. Besonders interessant fanden die Gäste das Modell eines sogenannten Rettungszentrums „schwer“, mit welchem Gliederung und Arbeitsabläufe zur Veranschaulichung dargestellt werden. Auch ein Sterilisationsmodul, welches vor kurzem validiert wurde, lag im Fokus und fand großen Anklang bei den Gästen. Während eines gemeinsamen Mittagessens wurden die freundschaftlichen Beziehungen vertieft. In einem abschließenden Gespräch konnte ein positives Resümee gezogen werden.

Nach diesem Einblick in die gerätetechnischen Möglichkeiten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr für die Auslandseinsätze wechselte das Programm zur medizinischen Versorgung der Soldatinnen und Soldaten im Inland. Hier am Beispiel des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz. Im Anschluss an die Begrüßung durch den Chefarzt des Krankenhauses, Generalarzt Dr. Torsten Sohns, konnte sich die Delegation während eines Briefings einen Überblick über die Arbeit des Hauses verschaffen. Durch die folgende Besichtigung verschiedener Bereiche konnten sich die Besucher mit eigenen Augen von der Professionalität der Klinik überzeugen.

Aus Sicht der Beteiligten konnte dieser Besuch als voller Erfolg gewertet werden. Gegenseitiger Informationsaustausch sowie die Pflege freundschaftlicher Beziehungen dienen der Transparenz und zeugen vom allgemeinen Willen, im Sinne des medizinischen Fortschritts innerhalb der jeweiligen Streitkräfte auch weiterhin neue Erkenntnisse auszutauschen.

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