Runder Tisch zur Bewältigung von Terroranschlägen


Köln (rd.de) – Hinter verschlossenen Türen ließen sich Notärzte aus Nordrhein-Westfalen am vergangenen Freitag über die Bewältigung von Einsätzen nach Terroranschlägen informieren.

Im Rahmen der AGNNW-Jahrestagung in Köln kamen Notärzte in den Genuss eines Erfahrungsaustausches mit internationalen Experten und Führungskräften, die mit realen Terroranschlägen konfrontiert waren. Es galt aus ihren Erfahrungen und Fehlern zu lernen.

Diese Art des „Round-Tables“ basiert auf einer Initiative des BMBF-Projektverbundes VoTeKK (Vorbereitung aller Schutz- und Rettungskräfte auf Terroranschläge, Krisen und Katastrophen; www.votekk.de). Ein „Multi Agency Approach“ unter Beteiligung von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen, Landesministerien, Sanitätsdienst der Bundeswehr und weiteren Institutionen soll eine Diskussion über mögliche Konsequenzen für Ausbildung und Einsatzvorbereitung in der Region anregen.

In Ergänzung dieses Expertengesprächs standen die eingeladenen internationalen Experten auch dem Auditorium der Jahrestagung zur Verfügung. Die Sitzung stand unter dem Titel „Herausforderungen an Führungs- und Einsatzkräfte bei terroristischen Anschlägen: zentrale Aspekte aus realen Szenarien“  und fand am Freitag im Anschluss an das berufspolitische Programm der Jahrestagung statt.

Referenten waren Dr. Fernando Turégano-Fuentes, Madrid; Bob Dobson, London; Eran Tal-Or M.D., Haifa; sowie Prof. Amir Khorram-Manesh, Stockholm. Neben den Bombenanschlägen von Madrid und London werden auch das Massaker von Mumbai sowie die Erfahrungen mit Bombenanschlägen in Israel thematisiert.

(Quelle: AGNNW, 24.01.2011)

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