Rund 700 ehrenamtliche Helfer beim Ökumenischen Kirchentag


München (MHD/JUH) – Mit insgesamt rund 700 ehrenamtlichen Helfern, Sanitätern und Ärzten werden die Malteser und die Johanniter beim Ökumenischen Kirchentag 2010 von heute an bis zum 16. Mai in München für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der erwarteten 400.000 Besucher bereit stehen.

„Diese große Zahl an Helfern ist nötig, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein“, erklärt Gesamteinsatzleiterin Christiana Mitterer vom Malteser Hilfsdienst. In der Regel sind es aber vor allem kleinere Blessuren, die die Helfer in Atem halten. „Diese Hilfeleistungen können oft ambulant in einer unserer Unfallhilfsstellen, an unseren Sanitätsstationen oder von den zahlreichen mobilen Einsatzkräften behandelt werden.“ Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen kommen, stehen ausreichend Rettungswagen und Notärzte bereit, um eine rasche Versorgung und eine schnelle Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen.

„Am Schönsten ist es natürlich auch für uns Helfer, wenn nichts passiert und jeder Besucher gesund nach Hause kommt. Bei einer so großen Menschenmasse lassen sich Einsätze aber nicht ganz vermeiden“, räumt Mitterer ein. Daher appellieren die beiden Hilfsorganisationen an die Besucher, Rücksicht aufeinander zu nehmen.  

Über den Sanitätsdienst hinaus betreiben Malteser und Johanniter im Sinne der Ökumene auch eine gemeinsame Jugendarbeit. Hier steht der Begleitdienst für Menschen mit Behinderung und die Kinderbetreuung im Vordergrund. Auf dem Messegelände stehen die Jugendlichen an einem Service-Point beratend zur Verfügung. Hier gibt es Tipps zu den Programmpunkten, aber auf Wunsch auch eine Vermittlung eines Fahrdienstes. Menschen mit Behinderung können sich über die Unterstützung durch die Malteser- und Johanniter-Jugend freuen. Das Team hilft beim Schieben des Rollstuhls genauso wie beim Finden einer Veranstaltung.

Für eine richtige Beförderung von Menschen mit Behinderung im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages sorgt der Malteser Fahrdienst: 50 Fahrzeuge, jeweils besetzt mit einem Fahrer und einem Beifahrer, stehen für Menschen mit Behinderung bereit.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?