RTW-Unglück: Mutter und Kind getötet


Foto: Jörg Behn, Kfv Lüchow-DannenbergMeetschow (fw/rd.de) – Am Pfingstsonntag gegen 20.30 Uhr wurden bei einem Zusammenprall mit einem Rettungswagen auf einer Kreuzung bei Meetschow (Kreis Lüchow-Dannenberg) ein Kleinkind und seine Mutter getötet.

Ein tragisches RTW-Unglück schockierte die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Wendland. Ein Rettungswagen des DRK KV Lüchow-Danneberg war auf einer Einsatzfahrt in Richtung Gartow. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war zumindest das Blaulicht eingeschaltet. Auf einer Kreuzung erfasste der RTW den Renault einer Familie aus Salzwedel und schob ihn ca. 40 Meter vor sich her.
Die Fahrerin, Mutter der vierköpfigen Familie sowie das etwa drei Jahre alte Kind auf dem linken Rücksitz kamen bei dem Unfall ums Leben. Nach Presseberichten kämpften die Rettungskräfte am Unfallort vergeblich um das Leben des Kindes.

Der schwerverletzte Vater und das schwerverletzte zweite Kind wurden mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hamburg geflogen. Die Besatzung des Rettungswagens zog sich mittelschwere Verletzungen zu und kam ebenfalls ins Krankenhaus.

Der Aufprall war so heftig, dass die PKW-Insassen mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden mussten.

Die Landesstraße 256 zwischen Meetschow und Gartow wurde für über drei Stunden voll gesperrt. Polizei-Seelsorger kümmerten sich noch an der Unfallstelle um die erschütterten Einsatzkräfte.

Im Einsatz waren insgesamt zwei Rettungshubschrauber, vier Rettungswagen, eine SEG, drei Notfallseelsorger und 90 Kameraden der Feuerwehren aus Gartow, Meetschow und Gusborn unter Leitung von Gemeindebrandmeister Harald Ziegeler.

(Foto: Jörg Behn, Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg)

2 Responses to “RTW-Unglück: Mutter und Kind getötet”

  1. Lars Sauter on Januar 16th, 2011 13:32

    Das Unglück ist tragisch, dennoch ist es erstaunlich, wie verantwortungslos der/die Fahrer/in des RTW im Strassenverkehr gerast sein muss um ein anderes Fahrzeug 40!!!Meter weit vor sich her zu schleifen.
    Ein Blaulich ist eben doch keine Rennfahrerlizenz. Da ich viele Rettungsdienstler kenne, die meine Meinung ebenso halten, weiß ich auch, das Rennfahrer im Rettungsdienst ganz schnell entfernt werden müssen.
    Vielen dank an alle Rettungsdienstler, die etwas langsamer aber dafür gesund zum Einsatz und von diesem wieder kommen.

  2. Thomas on September 19th, 2013 18:09

    hier ist ein familien mitglied der verünglückten frau
    ich möchte sie bitten das sie den text überarbeiten den das kind was beim unfall mit ums leben gekommen ist war erst ein jahr alt gewesen
    und die Besastzung des rettungswagen hätten auch besser im straßenverkehr besser auf passen als zu rasen und der verletzungen sind nicht zu voll ziehen

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