Routineeinsatz endete in Moskau


Münster/ Moskau (Malteser) – Ein Liegendtransport von der Uni-Klinik zum Flughafen Münster-Osnabrück ist eigentlich eine Routineangelegenheit. Am Flughafen war plötzlich Improvisation gefragt.

Der Malteser-Rettungsassistent Christian Book und die Rettungshelferin Debora Hostmann aus Münster, glaubten an einen unproblematischen Einsatz, als Sie den Auftrag erhielten, am Freitag Mittag einen schwerstkranken 24-jährigen Russen von der Uni-Klinik zum Flughafen
Münster-Osnabrück zu bringen. Um 15 Uhr sollte er nach Moskau zurück fliegen.

Am Flughafen bei der Übergabe des Patienten an die Fluggesellschaft kam dann die Überraschung. Der Pilot weigerte sich, den Patienten ohne medizinische Begleitung mitzunehmen. „Das kann passieren“, so Debora Hostmann, „war uns aber so nicht mitgeteilt worden“.

Natürlich hatten die Malteser Verständnis für die Einwände des Piloten, sorgten sich aber in erster Linie um den Patienten, dem sie zusätzliche Aufregungen oder Verzögerungen ersparen wollten. Kurzentschlossen buchten die beiden Malteser ein zusätzliches Flugticket Münster-Moskau und zurück nach Düsseldorf für den Rettungsassistenten Christan Book. Nach kurzem Zwischenstopp in Moskau landete der Rettungsassistent gegen 22.30 Uhr in Düsseldorf.

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