Rosenmontag: Der ganz normale Wahnsinn


Köln (Malteser) – „Der Rosenmontag war erwartungsgemäß arbeitsreich für den Sanitätsdienst“, gestand Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst.

Mit dem Einsatz der 544 Helferinnen und Helfer, dem Verhalten der Jecken und der Stimmung am und im Rosenmontagszug ist Albert trotzdem sehr zufrieden. 212 kleinere und größere Verletzungen mussten an den 21 Unfallhilfsstellen durch Sanitäter und Ärzte von den Maltesern, ASB, DRK und JUH behandelt werden. Für 54 Jecken endete der Rosenmontagszug in Kölner Krankenhäusern.

Die Themen Alkohol und Gewalt spielten beim Rosenmontagszug laut Albert aus Sicht der Malteser keine besonders große Rolle. Acht Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mussten durch den Sanitätsdienst versorgt werden, ebenfalls acht Mal kamen die Seelsorger und Psychologen, vornehmlich wegen Liebeskummer zum Einsatz. Diese Zahl bewegt sich auf dem Niveau der Vorjahre. Das Patientenaufkommen konnte durch die Einsatzkräfte zu jeder Zeit schnell und professionell abgearbeitet werden, so Albert. Die Zusammenarbeit mit Polizei, Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst habe wieder sehr gut funktioniert.

(24.02.2009)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?