Rollstuhlfahrer stürzt ins Gleisbett


Berlin (pol) – Ein tragischer Unfall ereignete sich gestern im Regionalbahnhof Berlin-Alexanderplatz. Ein Rollstuhlfahrer stürzte ins Gleisbett. Ersthelfer versuchten noch den Mann in Sicherheit zu bringen, mussten sich aber selbst vor dem einlaufenden Zug retten.

Nach bisherigen Erkenntnissen drehte ein 68-jähriger Rollstuhlfahrer in der Station Alexanderplatz vor der Einfahrt eines Regionalzuges am Gleis 1 seinen Rollstuhl, um rückwärts in den Waggon fahren zu können. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte er dabei mit seinem Rollstuhl auf die Gleise. Zwei bislang unbekannte Personen, die das Geschehen beobachtet hatten, sprangen in das Gleisbett und versuchten, den Mann von den Schienen zu heben. In diesem Moment fuhr der Zug ein, so dass die beiden Helfer, um ihr eigenes Leben zu retten, zurück auf den Bahnsteig kletterten.

Von dem einfahrenden Zug wurde der Rollstuhlfahrer überrollt und tödlich verletzt. Eine Zeugin und der Zugführer kamen mit einem Schock in ein Krankenhaus. Die zuständige Kriminalpolizei der Direktion 3 hat die Ermittlungen übernommen.

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