Rollstuhl sorgt für Taucheinsatz


Taucher von Feuerwehr und DLRG gingen dem Verdacht einer vermissten Person auf den Grund.

Taucher von Feuerwehr und DLRG gingen dem Verdacht einer vermissten Person auf den Grund.

Stade (ots) – Heute, am frühen Morgen, wurde der Polizei von einer Fußgängerin gemeldet, dass in dem Stader Burggraben an der Schiffertorstraße Räder eines Rollstuhles aus dem Wasser ragen.

Die eingesetzten Beamten stellten dann fest, dass eine Fahrspur vom Gehweg über das Gras und das Ufer ins Wasser führte.

Taucher der Feuerwehr und der DLRG wurden alarmiert, um das Gewässer nach einer verunglückten Person abzusuchen. Der 1. Zug der Feuerwehr Stade und die DLRG aus Stade und Buxtehude rückten mit jeweils 20 Feuerwehrleuten und Rettungshelfern an. Drei Taucher wurden ausgerüstet und der Bereich um die Fundstelle auf ca. 50 x 50 m abgetaucht. Der Rollstuhl, der dem Stader Elbeklinikum gehört, wurde geborgen, eine Person wurde im Burggraben aber nicht aufgefunden.

Gegen 09:00 Uhr wurde der Einsatz abgebrochen, da der Polizei keine weiteren Hinweise auf einen Vermisstenfall vorliegen. Auch das nahegelegene Altenheim sowie das Elbeklinikum wurden überprüft, in beiden Einrichtungen gab es bisher keine Hinweise auf eine vermisste Person.

Ob nun möglicherweise ein „Scherzbold“ den Rollstuhl entwendet und so „entsorgt“ hat, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die Polizei sucht jedenfalls nach Zeugen.

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