Riskantes Überholmanöver führte zu zwei Unfällen


Lüneburg (ots) – Ein Unfall auf der Ostumgehung Lüneburg löste am Dienstagnachmittag einen Dominoeffekt aus, in dessen Folge drei Personen verletzt wurden und mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Gegen 13.15 Uhr, so die Polizei, kam es zu zwei Verkehrsunfällen. Zunächst befuhr eine 19-jährige Frau mit einem Pkw (Nissan) die Bundesstraße 4 in Richtung Hamburg. Kurz nach der Anschlussstelle Adendorf setzte sie zu einem Überholvorgang an. Beim Einscheren auf die rechte Fahrbahn geriet sie mit dem Fahrzeug auf der teilweise vereisten Straße ins Schleudern.

Die junge Frau stieß mit dem Pkw gegen einen Leitpfosten und versuchte gegenzulenken. Danach kam das Fahrzeug von der Fahrbahn nach rechts ab und stürzte eine Böschung hinunter.

Die 19-Jährige blieb unverletzt; ihre 18-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Städtische Klinikum gebracht werden.

Der 44-jährige Fahrer eines Ford Transit, der zuvor von der 19-Jährigen auf der B4 überholt worden war, hielt sein Fahrzeug auf der Fahrbahn an, schaltete das Warnblinklicht ein und wollte Erst Hilfe leisten. Eine hinter ihm fahrende 43-jährige Frau erkannte den auf der Fahrbahn abgestellten Transporter zu spät und fuhr auf. Dadurch erlitten sowohl der 44Jährige als auch die 43Jährige leichte Verletzungen. Auch sie mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

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