Riesiges rotes Kreuz vor dem Brandenburger Tor


Berlin (DRK) – Kommenden Sonntag (13.01.2013) werden bis zu 1000 Freiwillige, Hauptamtliche und prominente Unterstützer des Deutschen Roten Kreuzes ein riesiges rotes Kreuz vor dem Brandenburger Tor in Berlin formen. Die Aktion markiert den Beginn des DRK-Jubiläumsjahres 2013, in dem die Organisation ihren150. Geburtstag feiert.

Unter den Teilnehmern befinden sich DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters und Berlins Innensenator Frank Henkel. Prominente Unterstützer des DRK wie Sängerin und DRK-Botschafterin Jeanette Biedermann werden auch mitmachen.

Die teilnehmenden Rotkreuzler – vor allem freiwillige Mitarbeiter – reisen aus ganz Deutschland an: aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Schleswig-Holstein, Berlin und Brandenburg.

Das Deutsche Rote Kreuz ist die älteste der heute über 180 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften der Welt. In Februar 1863 wurde das internationale Rote Kreuz in Genf gegründet. Im November desselben Jahres entstand die Vorgängerorganisation des DRK – der „Württembergische Sanitätsverein“. Über das gesamte Jahr 2013 plant das DRK eine Reihe von Veranstaltungen und Jubiläumsaktionen.

One Response to “Riesiges rotes Kreuz vor dem Brandenburger Tor”

  1. Jörn on November 14th, 2013 21:54

    Vor wenigen Tagen, genauer gesagt am 12. November 2013, jährte sich zum 150. Male der Tag, an dem in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart der „Württembergische Sanitätsverein“ gegründet wurde. Dieser wurde am 16. Dezember 1863 vom später so genannten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz als nationale Hilfsgesellschaft im Sinne der Genfer Konferenzbeschlüsse anerkannt und ist eine der Keimzellen des DRK.

    Bei der DVA ist jetzt ein 384 Seiten starkes Buch erschienen, das unter dem Titel „Im Zeichen der Menschlichkeit“ die Geschichte und Gegenwart des Deutschen Roten Kreuzes nachzeichnet. Neben zahlreichen Daten und Fakten, die der Autor Stefan Schomann in den Archiven des IKRK und des DRK ausgegraben hat, lässt er Zeitzeuginnen und Zeugen zu Wort kommen, was das Sachbuch besonders lesenswert macht.

    Der Autor betreibt erfreulicherweise keine Lobhudelei, sondern legt seine Finger auch in die Wunden dieser größten humanitären Organisation. Das betrifft die unrühmliche Rolle des Roten Kreuzes – national wie international – während der NS-Zeit, die bislang ungeschriebene Geschichte des DRK [in] der DDR (siehe insbes. S. 367 und 380) sowie die „Expansion des Roten Kreuzes im Gesundheits- und Sozialwesen […], dessen undurchschaubares Dickicht ein günstiges Milieu für Korruption bildet.“ (S. 366)

    http://www.randomhouse.de/Buch/Im-Zeichen-der-Menschlichkeit/Stefan-Schomann/e436601.rhd

    Abendliche Grüße aus dem Südwesten

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