Riesending-Höhle: Einsatz erfolgreich beendet


Mit einem Hubschrauber der Bundespolizei wird der verletzte Höhlenforscher in die Klinik geflogen. Foto: Bundespolizei

Mit einem Hubschrauber der Bundespolizei wird der verletzte Höhlenforscher in die Klinik geflogen. Foto: Bundespolizei

Berchtesgaden (BRK/pol) – Um 11.44 Uhr wurde der bei einem Steinschlag schwer verletzte Höhlenforscher am Donnerstag (19.06.2014) von seinen Rettern auf einer Trage aus der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden gebracht.

Der Mann war Pfingstsonntag in die Höhle gestiegen und in zirka 1000 Meter Tiefe bei einem Steinschlag schwer verletzt worden. Ursprünglich war das Erreichen des Einstiegs schon in der Nacht zum Donnerstag erwartet worden. Die Einsatzkräfte legten allerdings am frühen Morgen eine mehrstündige Pause ein. Gegen 05.30 Uhr machten sie sich auf den Weg. Die etwa 100 Kilogramm schwere Trage mit dem Schwerverletzten zogen sie über 180 Meter an Seilen frei schwebend senkrecht nach oben.

Der Transport des Verletzten aus der Höhle hatte am vergangenen Freitag (13.06.2014) begonnen. In der Höhle arbeiteten Rettungsteams der Bergwacht Bayern, aus Italien, Kroatien, Österreich und der Schweiz zusammen. Am Ausstieg der Höhle auf dem knapp 1800 Meter hohen Untersberg hatten sich Retter auf die Ankunft des Patienten vorbereitet.

Der Flugdienst der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim übernahm den Patienten um 12.45 Uhr. Mit einem Sanitätshubschrauber der Bundespolizei wurde der Verletzte in eine Klinik geflogen. Der Transport sei ohne Komplikationen verlaufen, teilte die Polizei mit. Der Patient konnte in stabilem Gesundheitszustand an das Zielklinikum übergeben werden.

Abschließend erfolgte der Rücktransport der zirka 80 Höhlenretter und Bergwachtkräfte zum Tallandeplatz durch eine Superpuma und eine EC 155 der Bundespolizei sowie durch Einsatzkräfte der Polizeihubschrauberstaffel Bayern.

(Foto: Bundespolizei)

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