Rettungswagen von Schneebrett verschüttet


Hittisau, Österreich (rd.de) – Gestern wurde ein Rotkreuz-Rettungswagen während eines Patiententransports im Bregenzerwald von einem Schneebrett erfasst und teilweise verschüttet. Der Zivildienstleistende und sein Patient mussten eine Stunde im Patientenraum ausharren.

In Bayern und im Vorarlberg herrscht derzeit Lawinengefahrstufe vier. Es reicht ein einzelner Skifahrer und sogar spontane Lawinenabgänge sind derzeit möglich. Deshalb stellen Verbindungsstraßen an Hanglagen ein erhebliches Risiko dar.

Diese Erfahrung machte gestern ein RTW-Fahrer des ÖRK Egg, der auf einer solchen Verbindungsstraße anhielt, um Schnee von der Kühlermaske zu schieben, weil der Motor heiß lief. Während des Zwischenstopps löste sich ein Schneebrett vom Hang. Während der Fahrer hinter dem Wagen Schutz suchen und sich schnell aus den Schneemassen befreien konnte, waren die Türen zum Patientenraum durch die Schneemassen völlig versperrt.

Mit einer Schneefräse der Straßenmeisterei wurde der Rettungswagen freigeschaufelt. Erst nach einer Stunde war der Zivildienstleistende und sein Patient wieder frei. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

 

(Foto: Andi/pixelio.de)

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