Rettungswagen verunglückte auf eisglatter Fahrbahn


Hürtgenwald (ots) – In der Nacht zum Freitag ereigneten sich im Dürener Raum mehrere Verkehrsunfälle, die auf plötzlich auftretendes Glatteis zurück zu führen waren. Unter anderem verunglückte ein RTW der Rettungswache Kleinhau.

Gegen 00.45 Uhr rückte die 51-jährige Dürenerin mit dem RTW von Kleinhau zu einem Einsatz nach Kreuzau-Obermaubach aus. Auf der Fahrt über die Kreisstraße 30 zwischen Brandenburg und der Einsatzstelle hatte sich für die RTW-Fahrerin völlig unerwartet Eisglätte auf der abschüssigen Fahrbahn gebildet. Im Bereich einer leichten Rechtskurve kam der Rettungswagen dadurch ins Rutschen. Nach einem Gegenlenkversuch verlor die 51-Jährige die Kontrolle über das Einsatzfahrzeug. Der Wagen schleuderte in eine unbefestigte Böschung, wodurch mehrere junge Bäume entwurzelt wurden. Durch die Wucht des Aufpralls drehte der RTW sich anschließend um die eigene Achse und kam schließlich entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stillstand.

Die Fahrerin des RTW erlitt bei dem Verkehrsunfall so schwere Verletzungen, dass sie zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus transportiert werden musste. Ihr 22 Jahre alter Beifahrer aus Langerwehe kam mit einer ambulanten Behandlung davon.

Das Krankentransportfahrzeug wurde bei dem Verkehrsunfall total beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Zur Bergung des Unfallwagens und zur Beseitigung der Fahrbahnglätte musste die K 30 vorübergehend vollständig gesperrt werden.

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