Rettungsübung auf Ostseefähre


(Foto: Bundespolizeiinspektion Warnemünde)Warnemünde (ots) – Die Reederei Scandlines führte am Dienstag im Rostocker Überseehafen auf dem Fährschiff „Mecklenburg-Vorpommern“ eine routinemäßige Rettungsübung durch. Passagiere über Notrutschen evakuiert.

Das Training beinhaltete das Abbergen von Passagieren und Besatzungsmitgliedern über eine Notrutsche. Dabei hatten sich die zu Rettenden aus rind 25 Metern Höhe über das luftgefüllte Rettungsmittel auf einer schwimmenden Plattform in Sicherheit zu bringen. Anschließend galt es, sofort in zwei bereits aufgeblasenen Rettungsinseln Schutz zu suchen.

Im weiteren Übungsverlauf eilte das Kontroll- und Streifenboot der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde „Prignitz“ zur Unglücksstelle, um die in Seenot geratenen Passagiere aus den Rettungsinseln an Bord des Polizeibootes zu übernehmen und sicher an Land zu bringen.

Wie wichtig solche Trainings sind und das sie Leben retten können, hat sich im vergangenen Jahr beim Brand auf dem litauischen Fährschiff „Lisco Gloria“ gezeigt, wo durch das umsichtige und qualifizierte Handeln der Seeleute über 200 Menschenleben gerettet werden konnten.

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