Rettungstaucher stirbt beim Eistauchen


Geraberg (rd.de) – Zu einem tödlichen Zwischenfall kam es am Samstag (19.01.2013) in Geraberg bei Gotha. Ein Rettungstaucher der DRK-Wasserwacht verlor beim Eistauchen sein Leben.

Die DRK-Wasserwacht hatte sich mittags im örtlichen Freibad zum Eistauchen getroffen. Öffnungen wurden in die Eisdecke gesägt. Der 24-Jährige wollte von einem Loch zu einem anderen tauchen. Nachdem er nicht mehr auftauchte, retteten ihn Kameraden aus dem Wasser. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche blieben erfolglos. Rettungsdienst und Notarzt konnten den 24-jährigen Wasserretter nicht erfolgreich wiederbeleben.

Notfallseelsorger kümmerten sich anschließend um die unter Schock stehenden Kameraden der DRK-Wasserwacht.

Der Verstorbene war neben seiner Tätigkeit bei der Wasserwacht auch für die Freiwillige Feuerwehr Arnstadt aktiv. Der Vorsitzende des Thüringer Feuerwehr-Verbandes, Lars Oschmann, erklärte: „Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und den Kameradinnen und Kameraden der DRK-Wasserwacht sowie der Freiwilligen Feuerwehr Arnstadt. Dieses Unglück macht uns alle sprachlos.“
 
Der 24-Jährige sei seit Jahren ehrenamtlich beim DRK und der Freiwilligen Feuerwehr Arnstadt aktiv gewesen. Bei den Kameraden sei er als überaus hilfsbereiter Mensch geschätzt gewesen. „Fast jede Minute seiner Freizeit hat er in seine ehrenamtliche Arbeit investiert und so dazu beigetragen, Menschen in Notsituationen schnellstmöglich zu helfen“, heißt es in einer Mitteilung des Thüringer Feuerwehr-Verbandes.

One Response to “Rettungstaucher stirbt beim Eistauchen”

  1. Wasserretter1 on Januar 21st, 2013 13:11

    Tragisch, dass es immer wieder Helfer bei solchen Unfaellen erwischen muss 🙁

    Laut MDR war der Taucher mit der ueblichen Sicherungsleine unter dem Eis gesichert, diese hatte sich jedoch aus unklarem Grund geloest.

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