Rettungsmaßnahmen unter Zeitdruck


Nürnberg (BF) – Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw auf der B 14 wurde am Donnerstagabend ein 89-jähriger Mann schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Gegen 19:37 Uhr wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Verkehrsunfall auf der B 14 in Höhe der Stadtgrenze gerufen. Dort waren auf gerader Straße zwei Pkw aus noch ungeklärter Ursache nahezu frontal zusammengestoßen. Während der Fahrer des E-Klasse-Mercedes den Unfall ohne größere Blessuren überstand, wurde der 89-jährige Fahrer des Peugeot-Kleinwagens zusammen mit seiner Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt.

Die Frau erlitt glücklicherweise nur leichtere Verletzungen und konnte ohne größeren technischen Aufwand aus dem Fahrzeug befreit werden. Dagegen war die Fahrgastzelle auf der Fahrerseite völlig eingedrückt worden, wodurch der 89-jährige Fahrer schwerste Verletzungen im Beinbereich erlitt.

Die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr Nürnberg gestalteten sich äußerst aufwändig, da das Fahrzeug mittels pneumatischer Hebekissen erst angehoben werden musste, bevor mit der eigentlichen Rettung begonnen werden konnte. Auf Grund des Verletzungsmusters war dabei höchste Eile geboten.

Mittels Rettungsschere und -spreizer konnte der völlig demolierte Türbereich so weit eröffnet werden, dass der Fahrer dadurch aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Der Fahrer wurde dabei ständig vom Rettungsdienst und Notarzt betreut.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Nürnberg die Freiwilligen Feuerwehren Laufamholz und Behringersdorf.

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